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Abstract

Informelles e-Learning – Explorationen in das POLANYISCHE Konzept des impliziten Wissens. Dissertation an der FernUniversität Hagen – Gesamthochschule – zur Erlangung der Würde einer Doktorin der Philosophie vorgelegt von Ute von Oertzen Becker aus Deutschland genehmigt auf Antrag von Prof. Dr. Peter Baumgartner und Prof. Dr. Horst Dichanz, Berlin, Mai 2008.

Ute von Oertzen BeckerEs gibt beide Lager: Die einen möchten elektronische Medien und moderne Telekommunikationsdienste am liebsten völlig aus unserem Leben verbannen. Die anderen halten Computer und Internet für die Allheilmittel im Wettlauf gegen die den Verfall unseres Wissens anzeigende Uhr schlechthin. Beide Positionen scheinen unversöhnlich. Es war überfällig, elektronische Medien in einen wissenschaftstheoretischen Zusammenhang mit so genanntem informellen Lernen zu stellen. Bindeglied war Polanyis Konzept des impliziten Wissens mit der Kernaussage, dass wir nicht alles, was wir wissen und können, auch in Worte fassen können. Essenziell für uns alle ist, dass es kein per se für informelles Lernen ungeeignetes elektronisches Medium gibt. Sondern: Medien müssen im Lernprozess so eingesetzt werden, dass ihre spezifischen Stärken ihre volle Wirkung entfalten können. Relevanzkriterium eines adäquaten Medieneinsatzes ist nicht das Medium selbst, sondern die Frage, was durch wen wie vermittelt werden soll.

Die Dissertation kann von den Seiten der FernUniversität in Hagen heruntergeladen werden (PDF, 4.3 MB).

 

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